Im dritten Teil der Serie „Social Media für kleine und mittlere Unternehmen“ erfahren Sie, wie Sie die richtigen Kanäle für Ihren Unternehmens-Auftritt finden und die Inhalte an die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppen anpassen.

Wenn Sie die beiden ersten Teile der Serie gelesen haben, wissen Sie nun, wie Sie Ihre Social-Media-Ziele definieren, wer Ihre Zielgruppen sind und wie Sie deren Bedürfnisse erkennen. Um Ihre Kunden auch zu erreichen, müssen Sie jetzt die geeigneten Kanäle wählen.

Anhand eines Beispiels erkläre ich Ihnen, wie das funktioniert:

Sie sind die Designerin und Inhaberin einer Modeboutique. Ihre Kunden sind Frauen im Alter zwischen 25 und 50 Jahren, die mitten im Berufsleben stehen, sich für Mode interessieren und auch mal ein paar Hundert Euro für ein besonders schönes Stück ausgeben. Ihre Produktpalette reicht von klassischen Business-Outfits bis zu eleganten Kleidern für den Abend.

Folgende Ziele für Ihren Social-Media-Auftritt haben Sie bereits definiert: Sie wollen Ihre Marke einem größeren Publikum bekannt machen und Ihren Online-Shop promoten. Ihre Zielgruppen sind Stamm- und Neukunden, aber auch Modejournalisten und Fashion-Blogger.
Bestimmen Sie nun jene Kanäle, auf denen sich Ihre Zielgruppen im Social Web am ehesten aufhalten und überlegen Sie, mit welchen Inhalten Sie diese begeistern können. Vergessen Sie dabei nicht Ihre definierten Social-Media-Ziele. In dem Fall der Boutique-Inhaberin bieten sich drei Plattformen an.

Facebook

Facebook-Seite ist einer der wichtigsten Kanäle für Ihre Social-Media-Aktivitäten. Wenn Sie regelmäßig posten und die Inhalte nach den Bedürfnissen Ihrer Zielgruppen ausrichten, werden Sie bald eine eingeschworene Fangemeinde haben. Facebook-Werbeanzeigen unterstützen Sie bei der Gewinnung neuer „Gefällt mir“ oder heben Ihre Beiträge hervor.

Twitter

Auf Twitter finden Sie Journalisten und all jene, die kurze, zeitnahe Information schätzen. Auch hier ist es wichtig, regelmäßige Tweets abzusetzen um mit ihrer Community im Dialog zu bleiben. Wie Sie eine Twitter-Community aufbauen können Sie in diesem Beitrag nachlesen.

Pinterest

Eine überwiegende Mehrheit der Nutzer der Foto-Community Pinterest ist weiblich, im Alter zwischen 25 und 44 und hat ein höheres Haushaltseinkommen als der Durchschnitt. Also eine perfekte Plattform für ein Unternehmen, das mit visuell ansprechenden Produkten punkten will. Neben Fotos können auf Pinterest auch Videos „gepinnt“ werden.

Erstellen Sie nun eine Übersicht, in der Sie Ihre Erkenntnisse festhalten. Diese Tabelle ist ein gutes Grundgerüst für alle weiteren Schritte zum perfekten Social-Media-Konzept.

 

Bildschirmfoto 2014-05-27 um 10.22.05


 

Im nächsten Teil der Serie „Social Media für kleine und mittlere Unternehmen“ erfahren Sie, wie Sie messen können, ob Ihre Maßnahmen den gewünschten Erfolg bringen.