Neben gutem Content und einem ansprechenden Design ist auch die Geschwindigkeit ein elementarer Faktor für den Erfolg Ihrer Website. Doch warum ist die Ladezeit so wichtig und wie können Sie feststellen, ob Ihre Website schnell genug ist? Ich habe die wichtigsten Gründe zusammengefasst und stelle Ihnen im Anschluss drei Tools vor, mit denen Sie die Geschwindigkeit Ihrer eigenen Seite messen können.

Niemand wartet gerne

Der IT-Sicherheitsspezialist Radware kommt in einer Studie zu dem Ergebnis, dass bei einer Ladezeit von über 3 Sekunden mehr als 50% der Besucher die Webseite wieder verlassen (Infografik). Die ersten Sekunden entscheiden also, ob jemand auf Ihrer Website bleibt. Und es wäre doch schade, wenn Ihre Kunden nur wegen einer zu langen Ladezeit Ihre Angebote und Informationen nicht sehen würden.

Unterwegs auf Informationen zugreifen

Wer kennt das nicht: Man ist gerade unterwegs und will am Handy schnell die Öffnungszeiten eines Restaurants checken. Und dann dauert es ewig, bis sich überhaupt die Startseite des Lokals öffnet. Da heute immer mehr Menschen über mobile Geräte wie Handy oder Tablett auf Websites zugreifen, sollten Sie nicht nur in eine mobile-friendly Website investieren, sondern auch an einer annehmbaren Ladezeit arbeiten.

Suchmaschinen bevorzugen schnelle Websites

Ein Faktor für gute Ranking-Ergebnisse bei Google & Co ist die Geschwindigkeit, in der sich eine Website aufbaut. Vor allem die Ladezeit auf mobilen Geräten wie Tablett oder Handy ist eine der wichtigsten SEO-Faktoren für 2018. Es zahlt sich also wirklich aus, die Geschwindigkeit zu messen und die empfohlenen Maßnahmen umzusetzen.

Es gibt einige Tools, mit denen Sie herausfinden können, ob Ihre Seite eine angemessene Ladezeit hat. Mit dem Ergebnis der Abfrage erhalten Sie immer auch eine Liste mit Verbesserungsvorschlägen.

Die folgenden Tools kann ich Ihnen empfehlen:

PageSpeed Insights:  Dieses Tool aus dem Google-Developer-Baukasten bewertet die Geschwindigkeit Ihrer Website in Prozenten, unterstützt von einem Ampelsystem. Die Erklärungen der Fehlerquellen sind in deutscher Sprache und linken auf detailliert beschriebene Lösungsvorschläge. Ein gutes Tool, um den Speed Ihrer Seite für das Google-Ranking zu optimieren.

Pingdom: Die Besonderheit von Pingdom ist ein Standort eines Servers, über den die Ladegeschwindigkeit Ihrer Website gemessen werden kann. Er steht nämlich in Europa – genauer gesagt in Stockholm. Da die meisten meiner Website-Besucher in Europa leben, ist die hier gemessene Geschwindigkeit für mich persönlich die aussagekräftigste.

Hier erreichen meine Websites eine Ladezeit von etwa 2 Sekunden, womit ich ziemlich zufrieden bin. Wähle ich hingegen den Server-Standort New York aus, lädt die Website gleich 4 Sekunden. Auch pingdom zeigt an, wo es noch Optimierungsbedarf gibt.

GTmetrix: Ich arbeite sehr gerne mit diesem Performance-Tool, weil es eine ausführliche Analyse übermittelt. Besonders gut finde ich die History, in der alle Abfragen über einen längerem Zeitraum in einer Grafik dargestellt werden. So kann man auf einen Blick erkennen, ob die vorgenommenen Änderungen auch etwas gebracht haben.

Ein weiteres Plus ist die „Wasserfall-Grafik“. Sie zeigt ganz genau, wie lange die einzelnen Dateien laden. So erkennt man schnell, welche die richtigen „Bremser“ für die Geschwindigkeit Ihrer Website sind. Allerdings ist GTmetrix in englischer Sprache und wegen der Komplexität für User, die noch wenig Erfahrung mit Analyse-Tools haben, eher nicht zu empfehlen.

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